> Blog-Reihe Corona / Teil 6

  • 7. Juni 2021

Für den mittlerweile sechsten Teil unserer Blog-Reihe konnten wir Doris Heppt gewinnen, unsere treue Seele hinter den Kulissen. Auch sie berichtet über ihren individuellen Umgang mit der Coronapandemie.

7. Juni 2021

Doris Heppt

Sie stammt aus Franken und das hört man ihr auch an – ihr rollt das „R“ weiterhin elegant von der Zunge. Doch sonst hat sich die 61-Jährige sehr gut eingenordet: Sie ist mit einem Bootbauer verheiratet und fährt für ihr Leben gern Kajak. Egal, ob auf der Ost- oder einem schlichtem Binnensee. Doris Heppt liebt es, auf dem Wasser zu sein.

Wie lange sind Sie schon beim Krankenpflegeteam?

Seit mittlerweile 22 Jahren. Ich habe im Mai 1999 beim Krankenpflegeteam angefangen. Ich kümmere mich als Verwaltungskraft, zusammen mit meinen beiden Kolleginnen darum, dass die Mitarbeiter:innen wenn Sie aus der Pflege ins Büro kommen alles haben was sie brauchen. Wichtige Informationen, Material, Pflegehilfsmittel, Hilfe am PC und natürlich ausreichend Getränke, Obst und Snacks. Ich kümmere mich um korrekte Verordnungen für die Pflege und mache die Abrechnung. Außerdem bin ich hier die „Finderin“: Ich weiß immer, wo alles liegt. Naja, fast immer.

Was schätzen Sie an der Arbeit im Krankenpflegeteam?

Die große Verlässlichkeit und die Wertschätzung, die bei uns herrscht. Ich kann eigenverantwortlich arbeiten und wenn es Schwierigkeiten gibt, egal ob beruflich oder privat, dann finde ich bei meiner Chefin und der Pflegedienstleitung ein offenes Ohr. Auch gefällt mir, dass die Chefin sich für Kleinigkeiten bedankt – einfach mal so. Und ich habe einen sehr schönen Arbeitsplatz, der wurde mit viel Liebe eingerichtet.

Was hat sich durch die Pandemie im Krankenpflegeteam verändert?

Wir haben deutlich mehr Büroarbeit und mehr Aufwand in der Materialausgabe mit den ganzen Masken, Desinfektionsmittel, das ganze Lüften und so weiter. Das auf jeden Fall. Ansonsten fallen die Treffen mit den Kollegen:innen weg, wir sitzen nicht mehr beisammen, es gibt keine Geburtstagsfeiern, keine Weihnachtsfeier mehr. Das hat sich sehr verändert und das finde ich sehr schade.

Wie sicher fühlen Sie sich bei der Arbeit?

Sicher. Absolut sicher. Schon deutlich vor der politischen Entscheidung haben wir nur mit FFP2-Masken gearbeitet, wir werden regelmäßig getestet, die Kollegen:innen halten sich alle an die Abstände und sonstigen Hygieneregeln – ich fühl mich hier bei der Arbeit sicher.

Was ist Ihre größte Sorge in der jetzigen Situation?

Meine größte Sorge? Dass das noch lange so bleibt. Das wir noch lange mit den aktuellen Einschränkungen leben müssen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir wieder mehr Treffen in der Firma, wieder ein lockereres Miteinander, unabhängig von den aktuellen Hygieneregeln. Das wünsche ich mir – sonst ist alles gut.

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