> Blog-Reihe Corona / Teil 8

  • 30. Juni 2021

Für den achten Teil unserer Blog-Reihe konnten wir unsere aufgeschlossene Monika Englisch gewinnen. Auch sie berichtet über ihren individuellen Umgang mit der Coronapandemie.

30. Juni 2021

Monika Englisch

Eigentlich arbeitet sie gar nicht beim Krankenpflegeteam Kiel. Oder doch? „Ich mache hier ein Praktikum im Rahmen meiner generalistischen Pflegeausbildung“, berichtet die 36-Jährige. Die Mutter einer kleinen Tochter arbeitete lange Zeit in ihrem anderen Ausbildungsberuf als Friseurin. Nachdem ihr langjähriger Arbeitgeber jedoch Insolvenz anmeldete, entschied sie sich zu einem beruflichen Neustart in der Pflege – auch, um später einen sicheren Job zu haben.

Wie lange sind Sie schon beim Krankenpflegeteam?

Zwei Monate meines dreimonatigen Praktikums sind nun zum Zeitpunkt des Interviews um.

Was schätzen Sie an der Arbeit im Krankenpflegeteam?

Als Pflegehelferin habe ich zwar schon mal in einem anderen Pflegedienst gearbeitet, aber der war sehr klein. Das Krankenpflegeteam ist ziemlich groß und trotzdem unglaublich familiär.  Die Atmosphäre hier ist superfreundlich und wertschätzend, die Kolleg*innen immer hilfsbereit – und vor allem haben sie Geduld mit uns Schülerinnen und Schülern. Insbesondere die Praxisanleiterinnen, mit denen wir meistens unterwegs sind, gehen auf unsere Bedürfnisse ein und holen uns da ab wo wir stehen.

Was hat sich durch die Pandemie im Krankenpflegeteam verändert?

Kann ich nicht genau sagen, vor der Pandemie war ich noch nicht hier. Ich sehe aber, wie verantwortungsvoll hier mit der Situation umgegangen wird.

Grundsätzlich glaube ich, dass wir in der Gesellschaft alle gelernt haben, ein wenig rücksichtsvoller miteinander umzugehen und mehr aufeinander zu achten.

Wie sicher fühlen Sie sich bei der Arbeit?

Ich fühle mich sehr sicher. Von Anfang an haben alle in meiner Umgebung auf die Einhaltung der Hygieneregeln geachtet, die meisten sind inzwischen geimpft – wir genauso wie unsere Patient*innen.  Zweimal pro Woche werden wir auf Corona getestet.

Was ist Ihre größte Sorge in der jetzigen Situation?

Sorge? Ich freue mich, dass ich vergangenen Oktober meine Ausbildung antreten konnte. Ich habe keine beruflichen Sorgen im Zusammenhang mit Corona. Und sonst auch nicht.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dass ich im September 2023 meine Ausbildung erfolgreich beenden werde. Und dann mal schauen, wo ich arbeite. Ambulant kann ich mir gut vorstellen, stationär auch – wichtig ist mir, dass die Arbeitszeiten zu meiner familiären Situation passen.

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